Henssen

PalaeoWerkstatt
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Präparation und Konservierung

Durch eine gute Präparation gewinnen Fossilien an Wert für die wissenschaftliche Auswertung, Sammlung und Ausstellung, ja werden sogar erst durch sie nutzbar gemacht. Die Konservierung schützt die Objekte vor schädlichen Umwelteinflüssen und erhält sie für spätere Generationen als ein Dokument der Erdgeschichte.

Die Präparation geht mit der Konservierung Hand in Hand.
In unserer gut ausgestatteten Werkstatt stehen uns verschiedenste Präparationsmethoden zur Verfügung, die ein optimales Ergebnis ermöglichen.



Eine präparierte, noch unbeschriebene, fossile Wanze (Hemiptera)
aus der Unterkreide Nordost Brasiliens (Crato-Formation), inventarisiert
im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe, Deutschland.



Mit der notwendigen Sorgfalt werden aus mechanischen Methoden, (z.B. schaben, meisseln, strahlen, transferieren, ein- und umbetten) und chemischen Methoden (Säuren) das schonendste Präparationsverfahren für Ihr Fossil ausgewählt und eingesetzt.

Unsere Konservierung wird mit Materialien durchgeführt, die schon seit vielen Jahren in verschiedenen Museen und Instituten mit Erfolg und der entsprechenden Langzeiterfahrung angewandt werden. Wir achten auf bereits vorhandene Tränkungs- und Klebesubstanzen und deren chemische Verträglichkeit zu unseren Materialien.

Als einziges privatwirtschaftliches Unternehmen bieten wir die Konservierung mit Polyethylenglykol (PEG) auch für große Objekte an. Diese Methode ist besonders für sehr feuchte und physikalisch instabile Funde geeignet z.B. Zähne, Holz und Eiszeitfunde. Gerne beraten wir Sie über die fachgerechte Lagerung des Fossils und bieten Ihnen den Bau von erforderlichen Lagerhilfen, z.B. Schaumstützen an.

Ein schriftlicher Präparationsbericht an Sie - zur Vervollständigung Ihrer Sammlungsunterlagen - ist für uns selbstverständlich. Auf Wunsch liefern wir auch gerne eine ausführliche Fotodokumentation.
Tipp: Richtiges Verhalten beim Fund eines Fossils